BERNMOBIL bestellt neue Trolleybusse bei Carrosserie HESS AG

Ab Frühling 2018 werden 23 neue Trolleybusse für weniger Lärm und bessere Luft auf dem Liniennetz von BERNMOBIL sorgen. Mit dem Swisstrolley 5 der Firma Carrosserie HESS AG hat sich ein Schweizer Produkt in der öffentlichen Ausschreibung durchgesetzt.

Die neuen Trolleybusse werden ab Frühling 2018 die bisherige Trolleybusflotte von BERNMOBIL komplett ablösen. Die 20 aktuell im Einsatz stehenden Fahrzeuge haben ihr Lebensende erreicht und müssen altersbedingt ersetzt werden.

Umweltfreundlich und behindertengerecht
Die neuen Trolleybusse vom Typ „Swisstrolley 5“ besitzen anstelle des Dieselhilfsmotors eine Batterie, die ein fahrdrahtloses Fahren im elektrischen Betrieb über kürzere Distanzen ermöglicht. Damit können die neuen Trolleybusse auch bei Baustellen oder kürzeren Umleitungen künftig im Linienbetrieb eingesetzt werden. Die aktuell im Einsatz stehenden Trolleybusse müssen in diesen Fällen stets komplett durch Diesel- und Gasbusse ersetzt werden. Dank den neuen Bussen kann BERNMOBIL ihren Schadstoffausstoss sowie den Lärm zugunsten einer besseren Lebensqualität in der Stadt Bern weiter reduzieren. Die neuen Trolleybusse sind zudem komplett niederflurig und weisen bei den Türen 2 und 3 grosse Multifunktionsflächen auf. Damit verbessert BERNMOBIL das Angebot für Menschen mit eingeschränkter Mobilität auch auf den Trolleybuslinien, und Eltern mit Kinderwagen finden ein besseres Platzangebot vor.

Gemeinsame Beschaffung mit Biel
BERNMOBIL und die Verkehrsbetriebe Biel (VB) haben im April 2016 die Beschaffung von neuen Trolleybussen gemeinsam öffentlich ausgeschrieben. Das beste Angebot hat die Firma Carrosserie HESS AG, Bellach, eingereicht. „Wir freuen uns, dass mit HESS eine Schweizer Firma das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat und wir den Werkplatz Schweiz stärken können“, freut sich BERNMOBIL-Direktor René Schmied.

BERNMOBIL wird 16 Gelenktrolleybusse sowie 7 Doppelgelenktrolleybusse mit einem Gesamtwert von rund 28 Millionen Franken bestellen. Die sieben Doppelgelenkbusse werden auf der Linie 20 zum Einsatz kommen, um die Kapazitätsengpässe während den Hauptverkehrszeiten zu reduzieren. Der Fahrplan kann dort nicht mehr verdichtet werden, da die heutigen Gelenkbusse bereits in einem Zwei-Minutentakt fahren.

Die Fahrzeuge sollen vom März bis Juli 2018 geliefert und in Betrieb genommen werden.

rme

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